CASTAR-Helm
Gebrauchsanweisung.
|
|
|
CASTAR Helm Legende |
|
|
|

- Den CASTAR-Helm aus der Packung nehmen und ihn mit einer Hand so formen, dass seine zylindrische Form (A) wiederhergestellt wird. Die Schläuche an den beiden grünen Anschlussstücken 22M (D) für die Inspiration und 22F (E) für Expiration oder Peep-Ventil anschließen.
- Mit zwei Bedienern die verformbare Halskrause des Castar (C) mit den Händen diametral fassen. Dann die Halskrause (C) dehnen, indem die Ränder der zentralen Öffnung der Halskrause (C) in Richtung des äußeren starren Rings (B) gezogen werden.
- Unter Beibehaltung der Dehnung der Halskrause (C), den Helm über den Kopf stülpen und loslassen. Der transparente Teil des Helms muss sich vor dem Gesicht des Patienten befinden.
- Auf die gelochten Haltebänder (F) wird ca. auf der Hälfte der Länge der Schutz für die Achselhöhlen des Patienten (G) angebracht. Die Haltebänder (F) werden unter den Achseln des Patienten hindurchgeführt und an den vorderen und hinteren Verankerungsknöpfen (I) befestigt. Die verschiedenen Löcher in den Haltebändern (F) werden dazu benötigt, den Helm so nahe wie möglich an den Schultern des Patienten zu halten.
Auf diese Weise wird ein „Heissluftballon-Effekt“ verhindert, wenn therapeutische Gase unter Druck verabreicht werden. Ebenso die hermetische Dichtigkeit des Systems ohne Gasaustritt gewährleistet. - Für die Variante CPAP wird ein regulierbares PEEP-Ventil an das Anschlussstück 22F (E) angeschlossen. Den gewünschten Druck einstellen und am Anschlussstück 22F (E) mit einem Manometer kontrollieren. Das therapeutische Ventilationsgas muss nicht mit Flüssigkeit angereichert werden. Bei nicht-invasiver Beatmung wird an dem Anschlussstück 22F (E) der Expirationsschlauch angeschlossen.
- Zur Erleichterung der Einführung von Sonden oder Kathetern können diese abgeschnitten werden, und nach Durchführung, mittels eines, im Lieferumfang enthaltenen Steckverbinders, wieder verbunden werden. Durch Drehen der äußeren Mutter des dichten Zugangs (H) wird ein eventuelles Gleiten der Sonde verhindert und die Dichtigkeit des System gewährleistet.
- Zur Sicherheit des Patienten steht ein Notluftventil (J) zur Verfügung. Während der Anfangsphase der Gasverabreichung so lange am Kopf des Ventils ziehen, bis der gewünschte Druck erreicht ist. Bei einem Druckabfall von <2 cm H2O greift das Ventil (J) automatisch ein. Dieses Notluftventil ist mit einem Feststell- bzw. Fixierungsnippel ausgestattet. Dieser muss bei N.I.V. festgestellt werden. Bei der CPAP-Variante ist diese nicht notwendig.
- Zur Mundpflege oder Absaugung des Patienten während der Therapie dient der Manipulationsport (K). Zur Vermeidung von Gasaustritten muss der Verschluss des Ports (K) nach jeder Öffnung/Schließung auf Dichtigkeit überprüft werden.

 |
Kataloginformation
Sie finden dieses Produkt in unserem Katalog auf Seite 8.17
|